Instrumentenbau
Cembali
Tasteninstrument mit gezupften Saiten, gebräuchlich vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.
Jede Taste hebt einen Springer; der Kiel in der Zunge reißt die Saite beim Aufsteigen an. Beim Loslassen fällt der Springer zurück, die Zunge weicht aus, sodass der Kiel ohne erneutes Anreißen vorbeigleitet, und der Filzdämpfer beendet die Schwingung.
Die Werkstatt baut ein- und zweimanualige Cembali nach flämischer, französischer und italienischer Schule, mit Disposition, Umfang und Stimmtonhöhe nach Wunsch des Interpreten.
Technische Daten
| Mechanik | Springer mit Kielen aus Feder oder Kunststoff |
|---|---|
| Manuale | 1 oder 2 |
| Disposition | 8' · 4' · 8' 8' 4' · Lautenzug |
| Umfang | 4 bis 5 Oktaven (z. B. GG–d''' oder FF–f''') |
| Stimmtonhöhe | 392, 415 oder 440 Hz |
| Stimmungen | Mitteltönig, Werckmeister III, Vallotti, gleichstufig |
Grundriss eines flämischen Cembalos
Instrumente der Werkstatt
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